Eine Reise durch Portugal: in 10 Tagen von Lissabon nach Porto, Teil 1

lissabon

 

Wir stellen euch Dave und Carmen vor – verheiratet miteinander, Journalisten, Schriftsteller, Reisende und Begleiter zugleich – einfach ein Paar was wirklich ein wenig skurril und einzigartig zugleich ist. Du kannst Ihren Reise und Erlebnissen nicht nur bei uns sonder auch auf Ihren Double-Barrelled Travel blog, auf Facebook und sogar auf  Twitter verfolgen. Sie haben sich freundlicherweise bereit erklärt Ihre Reiseerlebnisse durch Portugal mit uns zu teilen, welche wir euch in zwei Teilen präsentieren. Heute aber erst mal der erste Teil. Also Carmen und Dave legt los und zeigt uns Portugal!

 

Portugal ist Westeuropas am besten gehütetes Geheimnis. Die üblichen Touren durch Europa führen dich für gewöhnlich nach Frankreich, Spanien, Deutschland und Italien, so wird dieses schöne, majestätische Land welches auf der Westseite der iberischen Halbinsel gelegen ist oft übersehen.

Aber in diesen Moment, als unser Flugzeug über die glühenden Terrakotta-Dächern der Hauptstadt Lissabons fliegt überkommt uns eine ungewohnter Ansturm an Spannung – das war ein unerforschtes Land für uns – und wir hatten 10 Tage um von der Hauptstadt Lissabon im Süden in die Stadt Porto welche im Norden liegt zu gelangen. Let’s go!

The sunset over Lisbon’s old quarter is not to be missed – the city has built viewing platforms so you can enjoy it to the fullest
Den Sonnenuntergang über der Altstadt von Lissabon muss man gesehen haben- die Stadt hat hierzu extra Aussichtsplattformen errichtet.

 

Lissabon ist wirklich eine der großen Städte Europas. Wir verbrachten drei magische Tage (und Nächte!) Wir schlenderten durch das Labyrinth aus steilen, gepflasterten Gassen der Altstadt. Es gibt verfallene Burgen und wunderschöne Kirchen an denen die Zeit Ihre Spuren hinterlassen hat. Bäume haben sich Ihren Weg gebahnt und ragen jetzt aus den Bürgersteigen und all diese Eindrücke werden mit der ‚Musik‘ aus regen Konversationen, quietschenden Straßenbahnen und den Sinfonien von Kirchenglocken untermalt. Die Stadt war der Ausgangspunkt des großen, alten, glorreichen Portugals, wo Tausende von Schiffen von Lissabon aufbrachen um das große Glück in der neuen Welt zu finden. Als wir jetzt in unser Mietauto steige, sind wir auf der einen Seite etwas traurig Lissabon zu verlassen, können es aber auch kaum erwarten das unser Abenteuer in Portugal weiter geht.

Lisbon has the oldest tram network in the world and many of the dignified machines still clatter around the streets
Lissabon hat das älteste Straßenbahn-Netz der Welt und viele der schönen alten Trabmbahnen sind noch in Betrieb und rattern durch die Straßen.

 

Am vierten Tag fahren wir Richtung Norden unserem nächsten Ziel entgegen, Óbidos, einer kleinen Stadt mit großer Geschichte. Portugal wurde schon so viele Male im Laufe der Jahrhunderte erobert ,von Römern, den Westgoten und Mauren. Óbidos liegt in Strategisch guter Lage auf einem Hügel. Die Mauren bauten eine Burg hier und bildeten eine Stadtmauer um die Stadt. Die Festmauer ist begehbar und von hier aus hat man eine tolle Aussicht in die Gärten und das rege Treiben der Einwohner. Tolle Restaurants und Bars lassen sich direkt im Zentrum der Stadt finden.

Walking on the castle wall around Óbidos is great fun but be careful, there’s no hand rail and the drop is pretty far in some places!
Wandern auf den Mauern um Óbidos ist ein großer Spaß, aber vorsichtig sein, es gibt Stellen wo es keinen  Handlauf zum festhalten gibt. 

 

Tage fünf, sechs und sieben brachte uns weiter nach Norden zur großen Universitätsstadt Coimbra am Fluss Mondego. Aber bevor wir dort ankamen machten wir einen kurzen Abstecher zu der historischen Stadt Tomar. Die monastische Tempelritter waren einst die treibenden Kräfte hinter der Reconquista – die Befreiung Portugals von der Besetzung durch die Mauren. Die Templer baute das Convento de Cristo auf einem Hügel oberhalb Tomar als einen Ort, wo sie ihren Glauben und ihre Angirffe planen konnten. Es ist ein äußerst schöner Ort, es lohnt sich Ihn in einen Nachmittag zu erkunden.

The Convento de Cristo is a maze of corridors, ante rooms, spiral staircases and water fountains – it’s almost like something from a dream
Der Convento de Cristo ist ein Labyrinth von Gängen, Vorzimmer, Wendeltreppen und Brunnen – es ist fast wie etwas aus einem Traum

 

Wir fuhren am späten Nachmittag weiter nach Coimbra , aber die Sonne stand noch hoch und heiß am Himmel. Wir verbrachten den Rest der Tages mit der Erkundung der engen Gassen mit ihren super glatten Pflastersteinen, welche durch die Abnutzung der letzten Jahrhunderte diese Marmorartige Oberfläche erhielten. Die Universität befindet sich auf dem höchsten Hügel und der Rest der Stadt fließt um Sie herum in einem Gewirr von alten Gebäuden.

A taxi driver in Lisbon told us ‘get to Algarve for the beach, Lisbon for culture and Coimbra for the learning and food.’
Ein Taxifahrer in Lissabon sagte uns „besucht die Algarve für den Strand, Lissabon für Kultur und Coimbra zum Lernen und Essen. „

 

Wohin veschlägt es Carmen und Dave als nächstes? Seit gespannt  und findet es heraus im  zweiten Teil ihrer Portugal Abenteuers. Dieses folgt in  Kürze.

 

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